Spielberichte

Lindach bleibt Sieger gegen Weiler

Von René Franke

Beim Gastspiel des TV Weiler in Lindach musste die Gastelf stark angeschlagen antreten. Dennoch entwickelte sich ein recht munteres Spiel mit Offensivaktionen auf beiden Seiten. Der TV Weiler hatte in den ersten 20 Minuten gleich 2 Mal Pech, nachdem Bälle von Links auf die Köpfe von Schnierer und Roelfsema geflankt wurden und beide nur die Latte trafen. Jeweils im Gegenzug zeigte sich der TV Lindach eiskalt und versenkte zunächst einen ungewollten 35-Meter-Sonntagsschuss im Winkel und konnte dann nach einem tiefen Pass in den 5-Meter-Raum auf 2:0 erhöhen, weil sich Torwart Maier um einem Rekord für möglichst viele Umentscheidungen in kürzester Zeit bemühte. Beim Versuch den Ball zum Anstoßpunkt zurück zu spielen, präsentierte Hahn nochmal seine technischen Fähigkeiten und schoss der Schiedsrichter per „No look pass“ ab, wofür er gelb kassierte. Dass Trainer Dalbudak ihn dafür auch noch belohnte und er fortan auf 10 spielen durfte, bleibt für neutrale Betrachter nicht nachvollziehbar. Mit der 2:0-Führung im Rücken spielte Lindach stark auf, so dass Weiler kaum noch stattfand. Franik konnte nach einem Solo gegen Pfeiffer, Hägele, Franke, Hein, Hahn und Maier (Bruni hatte geschlafen) auf 3:0 zu erhöhen. Kurz vor der Halbzeit fiel dann nach einem Eckball auch noch das 4:0, so dass das Spiel bereits zur Halbzeit entschieden war.

In der zweiten Halbzeit (Birker kam im Tor für Maier) zahlte sich dann endlich aus, dass der TV Weiler momentan professionell in 3 Trainingsgruppen (Verletzte, Kranke und Lustlose) nicht trainiert. Trotz der recht aussichtslosen Lage wehrten sich die Gäste und versuchten weiterhin offensiv mitzuspielen. Hahn hatte sich in der 77. Minute mit viel Dynamik auf rechts durchgesetzt und eine Flanke zum Ehrentreffer genau auf den Kopf von Schnierer gezirkelt, so dass selbst Hieber, der im Spielverlauf bei 14 Flankenversuchen 14 ins Seitenaus geschlagen hatte, nur anerkennend nicken konnte. Auch wenn das 4:1 am Ausgang freilich nichts ändern konnte, zeigt es mit wieviel Moral der TV Weiler über die 90 Minuten aufgetreten ist. In der Schlussminute konnten die Lindacher dann nach einem langen, nicht zu verteidigenden Einwurf auf 5:1 erhöhen.

Am Ende gewinnt der TV Lindach ihr Heimspiel nach einer 4:0 Halbzeitführung mit 5:1 etwas zu hoch und kann sich vom TV Weiler deutlich in der Tabelle absetzen.

 

Aufstellung:

Maier (1) – Bruni (2), Hein (1), Franke (2), Pfeiffer (2) – Hahn (1), Hägele (4), Hieber (4), Roelfsema (3, 4), Knödler (4) – Schnierer (3)

Bank: Wieckowski (2), Kurz (4), Hellekes (4)

1 - Fit
2 - Kranksheitsbedingt angeschlagen
3 - Verletzungsbedingt angeschlagen
4 - Trainingsfaul aus beruflichen Gründen

2018 von Luis Schleicher

TV Weiler unterliegt Spraitbach

Von René Franke

Der TV Weiler trat letzten Sonntag beim FC Spraitbach, die neben dem FC Durlangen als Aufstiegskandidat gelten, an. Nachdem sich beide Mannschaften zwischen Rutsche, Wippe und Schaukel kindgerecht warm gemacht hatten, konnte der Kick auf der großen Spielwiese beginnen. Spraitbach übernahm von Anfang an die Kontrolle über das Spiel und erarbeitete sich über viel Ballbesitz einige Chancen, die der hervorragende aufgelegte Maier aber alle entwerten konnte. Nach circa 15 Minuten stabilisierte sich das Gastmannschaft, konnte zunehmend mehr Bälle erobern und gefährliche Konter ausspielen. Die Führung für die Gäste fiel dann nach einem Peischl-Freistoß, der den Ball mal sinnlos vors Tor drosch um erfolgreich darauf zu hoffen, dass er ins Tor verlängert wird. In der Folge spielte die Weiler-Elf stärker auf und hätte auch auf 0:2 stellen können, wenn Hieber den Ball nicht freistehend aus 1,5 Metern gegen den Pfosten geköpft hatte. Doch auch der FC Spraitbach tauchte über die gesamte erste Halbzeit immer wieder gefährlich vorm Tor des TV Weiler auf.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit schien Weiler mithalten zu können bis es dann zu einem Bruch im Spiel des TV Weiler kam (55. Minute Einwechslung Hägele, 58. Minute 1:1 Fuchs, 74. Minute 2:1 Wengert, 88. Minute 3:1 Fuchs, 90. Minute 4:1 Regel). Die letzte halbe Stunde des Spiels gehörte komplett den Spraitbachern, die den TV Weiler unter Dauerbeschuss in der eigenen Hälfte hielten und sich zahlreiche Chancen erspielten. Am Ende steht ein verdienter Sieg des FC Alin Fuchs, weil sich die Heimelf insgesamt konditionell und spielerisch stärker als der TV Weiler präsentierte.

Kritisch anzumerken ist noch die Priorität einiger Zuschauer der Gästemannschaft, die bei zwei
1:4-Niederlagen (die Reserve hat das gleiche Ergebnis erzielt) jubelnd am Spielfeldrand stehen, wenn Betz einen Spraitbacher tunnelt und dann den Ball verliert.

 

Aufstellung:

Maier – Bruni, Wieckowski, Franke, Knödler – Hahn, Peischl, Hieber, Polat, Pfeiffer - Schrauf

 

Stimmen nach dem Spiel:

Bruni: „Vielleicht gibt es doch einen Zusammenhang zwischen Trainingsbeteiligung und Kondition.“

2018 von Luis Schleicher

Remis zum Auftakt der Rückrunde

Von René Franke

Nach der langen Winterpause (12.11.2017 – 08.03.2018), in der auf freiwilliger Basis nur ab und an ein Freizeitkick veranstaltet wurde, erschienen die Spieler des TV Weiler zum Trainingsauftakt am 09.03.2018 zahlreich um sich in einer intensiven Vorbereitung auf das erste Punktspiel in 2018 gegen Ermis FC Schwäbisch Gmünd (11.03.2018) zu rüsten. Bei extrem holprigen Platzverhältnissen kamen die Gäste in Halbzeit eins zu einigen Großchancen nach langen Bällen, bei denen zwei Mal nur noch das Aluminium retten konnte. Der TV Weiler zeigte über die gesamte Spielzeit ordentliche Ansätze, spielte im letzten Drittel aber zu ungenau. Symptomatisch dafür ist eine Szene zu Beginn der zweiten Halbzeit, in der ein Ball flach Richtung Polat rollt und dieser kurz vor dem Schussversuch platzbedingt auf Hüfthöhe springt.

Am Ende war es ein Fußballsonntag, mit dem alle außer Polat zufrieden waren: Die Zuschauer sahen ein 0:0 der besseren Sorte, der Schiedsrichter hatte die hart, aber fair geführte Partie hervorragend im Griff und beide Mannschaften schienen nach Abpfiff mit dem Unentschieden leben zu können.

 

Aufstellung:

Maier – Bruni, Hain, Franke, Knödler – Hahn, Hägele, Hieber, Polat, Roelfsema - Schnierer

2018 von Luis Schleicher

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