Spielberichte

Waldhausen gegen Weiler Chancenlos!

Von René Franke

 

Beim Auswärtsspiel des TV Weiler beim TSV Waldhausen war den Gästen von Beginn an anzumerken, dass sie drei Punkte mitnehmen wollten. Bereits nach 10 Minuten hatte der Weilener Sascha „Ailton“ Schrauf nach schöner Vorarbeit von Hieber und Roelfsema zum 0:1 und 0:2 getroffen. Nahezu im direkten Gegenzug fiel dann nach einem Freistoß von der Mittellinie der Anschlusstreffer. Torhüter Nagel nutzt die 10-sekündige Flugzeit des Balles um ihn sicher im eigenen Tor zu bugsieren. Die Gästeelf zeigten sich allerdings völlig unbeeindruckt und erhöhte innerhalb von 10 Minuten um zwei weitere Tore. Auch im weiteren Verlauf erspielte sich der TV Weiler zahlreiche Großchancen, die ein wenig leichtfertig vergeben wurde. Und so wurde es kurz vor der Halbzeit noch Einmal spannend als der Spieler Spengler einen Strafstoß verwandeln konnte. Zunächst hatte Hieber, auf Grund seiner fehlenden Grundschnelligkeit, den Gegenspieler einfach in den Strafraum laufen lassen. Als dieser den Ball dann Richtung Toraus stolperte, hatte sich Peischl längst entschieden ein Zeichen zu setzen und zog dies auch unabhängig von der fehlenden Bedrohung durch.

Motiviert durch den Anschlusstreffer kam Waldhausen mit Messern zwischen den Zähnen aus der Pause und hatte eine 20-minütige Drangphase, in der sie zu einigen guten Chancen kamen, bei denen nur Keeper Nagel und das Aluminium einen weiteren Gegentreffer verhindert haben. Zum Pech der Gäste ließen es sich Schneider und der Weilener Kugelblitz nicht nehmen auch während dieser kritischen Phase jeweils einzulochen. In den letzten 20 Minuten ergab sich Waldhausen dann ihrem Schicksal. Weiler ließ den Ball laufen und Schneider netzte noch 2 weitere Male ein.

Am Ende steht ein hochverdienter 2:8 Auswärtssieg für den TV Weiler, der mit einem etwas kläglichem HUMBA gefeiert wurde.

 

Aufstellung:

Nagel – Enssle, Peischl, Franke, Bruni – Hahn, Schmid, Hieber, Schneider, Roelfsema – Schrauf
(Bank: Birker, Pfeiffer, Nagel, Hägele, Grünauer, Dalbudak)

 

Stimmen der 43. Minute (Peischl verursacht Elfmeter):

Sommo: „Aber Schiri, das ist doch eine gelbe Karte!“

Hieber: „Willst du eine fordern?“

Sommo: „Aber mal ehrlich, das ist doch gelb!“

Hahn: „Willst du eine fordern?“

Sommo: „Ja aber das ist doch wirklich gelb!“

Schiedsrichter: „Da haben Sie ihre gelbe Karte“ (und zeigt sie dem Spieler Sommo)

 

Stimmen nach dem Spiel:

Peter Nagel zum ersten Gegentor: „Die Sonne, der Gegenspieler…mimimimi!“

2018 von Luis Schleicher

Remis auf dem Rechberg

Von René Franke

Bei einem der überaus beliebten Mittwochabend-Spiele trat der TV Weiler zum Nachholspiel beim TSGV Rechberg an. Im Gegensatz zum ersten Termin war dieses Mal auch der Schiedsrichter angetreten, so dass das Spiel tatsächlich stattfinden konnte.

Der TV Weiler übernahm von Beginn an die Kontrolle und konnte mit einem Mittwochsschuss von Philipp Schmid aus 30 Meter in Führung gehen. Den Ausgleich leitete Trainer Dalbudak persönlich ein: Er schob die Viererkette bei einem Abschlag 5 Meter nach vorne um dann zuzusehen wie der Ball über dieselbige hinweg flog. Stürmer Behlke ließ sich die Chance nicht nehmen und erzielte das 1:1, da auch Torhüter Nagel nicht eingreifen wollte. Der TV Weiler ließ sich nicht hängen und spielte weiter attraktiven Fußball nach vorne. Jannik Schneider konnte noch vor der Halbzeit einen Freistoß (Grünauer wurde nach unwiderstehlichem Solo unfair gestoppt) direkt im Tor versenken. Noch vor der Halbzeit wurde der Kapitän der Heimelf mit Gelb-Rot vom Platz gestellt, nachdem er den Ball aus Frust auf den Boden geworfen hatte - ein regelkonformer Platzverweis, der mit etwas Fingerspitzengefühl des Schiedsrichters auch vermieden hätte werden können.

Die zweite Halbzeit gestaltete sich dann für den TV Weiler trotz Überzahl deutlich schwieriger. Die Rechberger gaben Vollgas und ließen trotz Unterzahl zwischen drei und fünf Spielern in der Offensive stehen. Die dadurch entstehenden Räume konnten die Gäste zwar nutzen um sich gut bis zum Sechzehner vorzuarbeiten, dort wurde der letzte Pass aber permanent zu ungenau gespielt. Gleichzeitig war Rechberg permanent gefährlich und konnte per Freistoß, der allerdings haltbar war, noch zum 2:2 ausgleichen.

Am Ende steht ein leistungsgerechtes Unentschieden (ein 5:5 wäre allerdings passender gewesen), das sich vor allem die Rechberger mit einer tollen Mentalität verdient hatten.

 

Aufstellung:

Nagel – Knödler, Enssle, Franke, Bruni – Hahn, Schmid, Hieber, Schneider, Grünauer - Schrauf

2018 von Luis Schleicher

Weiler unterliegt dem Spitzereiter knapp!

Von René Franke

Die Aktive des TV Weiler trat am 03. Spieltag beim FC Spraitbach an, nachdem zuvor die Reserve-Mannschaft einen 0:1-Auswärtssieg erlangen konnte. Der TV Weiler begann stark und drängte Spraitbach in der Anfangsviertelstunde weit in die eigene Hälfte zurück. In dieser Phase konnte Sascha Schrauf seine gesamte Körpermasse nutzen um einen Rettungsversuch des Spraitbacher  Keepers direkt ins Tor zu blocken. Wachgerüttelt von dem Rückstand wurde Spraitbach nun zunehmend stärker und konnte per Elfmeter in den Winkel (laut Torschütze sollte der Ball flach kommen) ausgleichen. Hieber hatte zuvor im Anschluss an eine Ecke etwas unnötig gefault, da der Spraitbacher mit dem Rücken zum Tor stand.

Zu Beginn der zweiten Halbzeiten machten die Spraitbacher weiter Druck um kamen auch zu einigen Chancen. So auch in der 57. Minute, in der Nagel zunächst eine 1 gegen 1-Situation noch abwehren konnte. Anschließend profitierte Daboci von einer schlecht aussehenden Gästabwehr und tanzte gleich mehrere Gegenspieler auf der Grundlinie aus. Anschließend wurde das Spiel zunehmen turbulent: Zunächst musste Pfeiffer ausgewechselt werden, nachdem er von Wengert brutal umgeschlagen wurde und der Schiedsrichter auf die fällige gelb-rote Karte verzichtete (der Trainer der Heimelf wechselte ihn anschließend umgehend aus). Nur kurz danach wurde der spraitbacher Spieler Brenner nach einem Tritt mit glatt Rot vom Platz gestellt, was für die Gastelf der Start in die Schlussoffensive war. Fortan spielte nur noch Weiler und konnte durch Grünhauer zum 2:2 ausgleichen, der eine Flanke von Hieber verwertet hat. Weitere gute Gäste-Angriffe wurden wegen angeblichen Abseits abgepfiffen oder zu schlecht ausgespielt. Kurz vor Schluss konnte Enssle rechts hinten einen Spraitbacher Konter fair stoppen. Der wenig souveräne Schiedsrichter entschied jedoch auf Freistoß, in Folge dessen die Spraitbacher zum 3:2 kamen.

Am Ende gewinnt Spraitbach eine hitzige Partie auf hohem Niveau etwas glücklich mit 3:2 und setzt sich mit 9 von 9 Punkten an der Tabellenspitze fest.

 

Aufstellung:

Nagel – Knödler, Enssle, Peischl, Pfeiffer – Hahn, Schmid, Hieber, Schneider, Nagel - Schrauf

2018 von Luis Schleicher

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