Spielberichte

Weilermer Siegesserie hält an!

Von René Franke

Der TV Weiler empfing am Sonntag den SV Pfahlbronn. Bei der Heimelf war von Beginn an zu spüren, dass dies wohl nicht ihr bester Tag war - Bewegung ohne Ball sowie das eigene Aufbauspiel waren recht mangelhaft. Doch auch die Gästemannschaft sorgte ausschließlich über Standards für Gefahr. In der 25. Minute startete Pierre-Emerick Nagel dann mal wieder zu einen seiner gefürchteten Antritte und konnte im Strafraum nur noch per Foul gestoppt werden. Den fälligen Elfmeter verwandelte Schneider sicher. Mit der Führung im Rücken konnte es der TV Weiler die kommenden 15 Sekunden ruhiger angehen. Pfahlbronn sorgte mit einer einstudierten Kombination (langer Ball auf Bruni, der lässt ihn Richtung Mitte prallen, Schäfer schließt Volley aus 30 Metern ab) vom Anstoß weg für den direkten Ausgleich. In der Folge präsentierte sich der SV Pfahlbronn als die bessere Mannschaft und konnte auf 1:2 erhöhen, nachdem sich bei einem Freistoß gleich mehrere Weiler-Spieler falsch entschieden haben (Auflösung: Mitlaufen wäre die richtige Entscheidung gewesen).

Unzufrieden mit der ersten Hälfte wurden etwas überraschend Grünauer, Bruni und Schrauf von Trainer Dalbudak ausgewechselt. Die zweite Hälfte gestaltete sich dann völlig anderes als die Erste. Die Gästemannschaft stand von Beginn an tief und konnte sich in den zweiten 45 Minuten offensiv nicht mehr in Szene setzen. Der TV Weiler spielte mit viel Ballbesitz, tat sich aber weiterhin schwer zu Großchancen zu kommen. Unser ungeschlagener König im Lattenschießen (Schneider) traf mal wieder bei einem Freistoß nur Aluminium und so plätscherte das Spiel vor sich hin. Kurz vor Ende konnte Schrauf dann noch mit der schwierigsten seiner Chancen den 2:2 Ausgleichtreffer nach einer Ecke erzielen. Im Laufe des Spieles hatte er schon aus 5 Metern freistehend über das Tor geköpft und aus 11 Metern freistehend neben das Tor geschossen.

Das Spiel zwischen Weiler und Pfahlbronn endet somit 2:2 Unentschieden, so dass der TV Weiler trotz dieses kleinen Rückschlags mittlerweile seit 5 Spielen ungeschlagen ist.

 

Aufstellung:
Birker – Enssle, Peischl, Franke, Bruni – Hahn, Schmid, Nagel, Schneider, Grünauer – Schrauf
(Bank: Wieckowski, Hieber, Roelfsema, Pfeiffer, Dalbudak)

 

Stimmen während des Spiels (Hahn hatte mit links aus 30 Metern über den Fangzaun geschossen):
Schneider: „Hey Goggl, wie oft hast du aus der Position schon getroffen?“

2018 von Luis Schleicher

Weiler feiert 6- Punkte Wochenende

Von René Franke

Der TV Weiler trat am Wochenende zum Auswärtsspiel bei Ermis FC auf einem zur Buckelpiste präparierten Rasen an.

Gleich nach 5 Minuten erzielte die Heimelf aus 50 Metern das 1:0. Birker, der Nagel würdig vertrat, ließ den Ball einmal aufspringen und schaute dann überrascht zu (vermutlich auf Grund des fehlenden Physikstudiums) wie der Ball in einer perfekten Wurfparabel über seinen Kopf fliegend hinter ihm im Tor landete. Im Anschluss an das frühe Gegentor waren zwei Dinge zu beobachten:
1.: Der TV Weiler kaufte Ermis den Schneid ab und war fortan absolut spielbestimmend.          
2.: Spieler Hahn testete die restlichen 85 Minuten mit dem keine Resonanz hervorrufenden Satz „So ein Gegentor ist doch scheiße“ die Akustik des Platzes.           
Bis zur Halbzeit erspielte sich der TV Weiler einige Chancen (u.a. durch Hahn und Peischl), konnte diese jedoch nicht zum Ausgleich nutzen.

Besser lief es dann zu Beginn der zweiten Halbzeit: Außenbahnspieler Nagel konnte seine ersten 2 Saisontore erzielen und das Spiel innerhalb weniger Minuten auf 1:2 drehen (der genaue Ablauf der Tore ist leider nicht überliefert). In Folge dessen gestaltete sich ein Spiel, in dem Ermis auf das Verteidigen verzichtete und zeitweise 5-6 Spieler vorne stehen ließ, aber dabei zu keinen Chancen kam und der TV Weiler es verpasste die Konter zum vorentscheidenden 1:3 auszuspielen. Um das immer hitzigere Spiel zu beruhigen, brachte der Gäste-Coach Roelfsema ins Spiel, der sich direkt mal eine gelbe Karte abholte, sich dann noch 1-2 Scharmützel mit dem Gegner lieferte, den Ball wegschoss um sich dann nach 10 Minuten gelb-rot gefährdet wieder auswechseln zu lassen. Kurz vor Ende musste Grünauer dann nach einem Pressschlag noch vom Platz getragen werden (Die Ärzte gaben schon Entwarnung: Seine minimale Schürfwunde scheint gut zu verheilen und sollte keine längere Pause nach sich ziehen). So kam mit Dalbudak ein junger Spieler zu seinem Debüt in der ersten Mannschaft, der schon am Spielfeldrand auffällig lautstark mitgefiebert und sich fast wie ein Trainer aufgespielt hatte.

Am Ende gewinnt der TV Weiler verdient mit 1:2 und kann sein erstes 6-Punkte-Wochenende feiern, da zuvor im Reserve-Duell Ermis mit 0:7 gepflegt massakriert wurde (Halbzeit 1 mit Spielertrainer Dalbudak: Null zu Null). Das Kabinenfest kann kommen!

 

Aufstellung:
Birker – Enssle, Wieckowski, Franke, Pfeiffer – Hahn, Schmid, Nagel, Schneider, Grünauer – Peischl
(Bank: Nagel, Bruni, Roelfsema, Schnierer, Dalbudak)

Stimmen aus der Halbzeit:         
Dalbudak: „Warum lasst ihr euch von dem geschenkten Gegentor verunsichern? Wir schenken dem Gegner doch jede Woche ein Tor!“

Stimmen nach dem Spiel:          
Zuschauer: „Auf so einer Wiese weiden in Weiler die Kühe.“

2018 von Luis Schleicher

Weiler setzt Siegesserie fort!

Von René Franke

Mit einigen Ausfällen gebeutelt (es fehlten Enssle, Pfeiffer, Knödler, Hägele, Grünauer, Schnierer und Hiller) empfing der TV Weiler am Sonntag die zweite Mannschaft des TV Straßdorf. Die Heimelf startete mal wieder mit einem Raketenstart und konnte bereits nach 11 Minuten in Führung gehen. Jannik Schneider hatte versucht einen Eckball direkt zu verwandeln. Nachdem der Ball doppelt Aluminium getroffen hatte, sprang er parallel zur Linie, so dass selbst der aufgerückte Innenverteidiger Franke den Ball nicht mehr am Tor vorbeiköpfen konnte. Schneider protestierte noch lautstark beim Schiedsrichter, dass der Ball bereits vorher im Tor war (so sahen es auch ein Großteil der Mannschaft und Zuschauer). Dies sind allerdings Momente, in denen man UNBEDINGT auf das Können der Schiedsrichter vertrauen muss – das Tor wurde eindeutig von Franke erzielt! In der Folge spielte sich der TV Weiler mal wieder in einen Rausch: Mittelfeldspieler Schmid konnte noch mit zwei prachtvollen Schüssen einnetzen, nachdem sich die Weilerelf schön über die linke Seite durchkombiniert hatten. In der 30. Minute konnte sich dann auch noch der Kugelblitz in die Torjägerliste eintragen, nachdem Roelfsema, der bis auf ein angekündigtes Revanchefoul wieder ein gutes Spiel machte, den Ball quergelegt hatte. Beflügelt von seinem ersten Treffer im Weiler-Trikot führte Franke die Mannschaft dann mit einer 100%igen Passquote (rechts wie links, aber alle zu Straßdorf) in eine schwierige Phase im Spiel. Die letzten 15 Minuten der ersten Halbzeit wurden zunehmend schlechter und der TV Straßdorf kam zu einigen Möglichkeiten.

Zur Halbzeit wechselte Trainer Dalbudak auf der Innenverteidigerposition aus (Franke musste raus, weil er ein ständiger Unruheherd vorm eigenen Sechzehner war) und verhalf Wieckowski damit zu seinem ersten Gegentor der Saison. Bereits nach 4 Minuten der zweiten Halbzeit kam der Gästestürmer Heiman im Sechzehner völlig frei zum Abschluss und schoss harmlos Richtung Torhüter Nagel, der die Beine in höchster Not noch auseinanderriss um den Ball per Tunnel ins Tor fliegen zu lassen. In der Folge ließen die Weilener läuferisch nach und Straßdorf bestimmte das Spiel, das nun auch von einem lauen Spätsommerlüftchen begleitet wurde, ohne zu klaren Chancen zu kommen. In den Schlussminuten konnte sich der Gästetorhüter nochmal auszeichnen, weil er einen Innenrissschuss von Hahn aus dem Winkel fischte.

Am Ende steht ein zu keiner Zeit gefährdeter 4:1 Heimsieg für den TV Weiler, der Aufgrund der zweiten Halbzeit aber recht unzufrieden wirkte.

 

Aufstellung:

Nagel – Hieber, Peischl, Franke, Bruni – Hahn, Schmid, Nagel, Schneider, Roelfsema – Schrauf
(Bank: Birker, Wieckowski, Riedel, Dalbudak)

2018 von Luis Schleicher

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