Spielberichte

Weiler marschiert weiter!

Von René Franke

Der TV Weiler bestätigte beim Auswärtsspiel bei TSK Türkgücü so ziemlich alle Klischees, die es über den Amateurfußball so gibt: Torhüter Birker wurde schon beim Blick aus dem Fenster morgens noch krank, Roelfsema wollte eigentlich nicht spielen, weil er am Vortag 8km laufen war, Bruni kam später, weil er noch schaffen musste, Kapitän Peischl konnte auf Grund einer schweren Prellung nicht einmal zuschauen kommen, das Warmmachen fiel auf Grund eines vorher stattfindenden Spiel aus und der A-Jugend-Spieler Enssle wurde mit Rückenproblemen ausgewechselt, während der mit einem Bandscheibenvorfall vorbelastete Wieckowski 90 Minuten Kunstrasen durchhielt.

Der TV Weiler startete stark, erspielte sich zahlreiche Chancen und war nach Ecken brandgefährlich (zu mindestens bis der Stamm-Torhüter von Türkgücü durch einen Feldspieler ersetzt wurde).  Schmid konnte somit verdient einen Fernschuss zur Führung versenken, in Folge derer der TV Weiler etwas den Faden verlor und den Ausgleich hinnehmen musste (Wieckowski verweigerte den Zweikampf). Kurz vor der Halbzeit sorgte Schrauf für die erneute Führung (wie immer mit einer Berührung innerhalb des Fünfmeterraums) bei extrem ekelhaften Wetterbedingungen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde es dann Zeit für den „Daily Peter“: Der sonst gut agierende Torhüter des TV Weiler griff bei einem Fernschuss der Heimelf am Ball vorbei und ermöglichte damit den erneuten Ausgleich. Mitte der zweiten Halbzeit wurde dann Roelfsema als linker Defensiv-Flügelstürmer auf der rechten Seite eingewechselt. Mit diesem genialen Schachzug verwirrte Trainer Dalbudak die Defensive der Heimelf massiv. Der TV Weiler blieb am Ball, spielte weiter mutig nach vorne und belohnte sich durch Treffer von Schneider und Schmid, der ansonsten an diesem Tag beim Passspiel ein wenig am Hahn-Syndrom* litt.

Am Ende gewinnt der TV Weiler gegen eine vor allem mit Langholz agierende Heimelf verdient mit 2:4 und setzt damit seine Serie fort.

 

Aufstellung:
Nagel – Enssle, Wieckowski, Franke, Pfeiffer – Hahn, Schmid, Hieber, Schneider, Grünauer – Schrauf
(Bank: Maier, Bruni, Roelfsema, Dalbudak)

 

Stimmen nach dem Spiel:          
Mannschaft: „Humba, humba humba täterä, täteraaaaaa…“    

*Das Hahnsyndrom beschreibt den Zwang Schnittstellenpässe ein paar Meter zu weit zu spielen.

2018 von Luis Schleicher

Weiler nicht zu bremsen!

Von René Franke

Beim Heimspiel des TV Weiler gegen den FC Lorch II mischte Trainer Dalbudak nach der anscheinend ungenügenden Leistung der Vorwoche (0:9-Auswärtssieg beim FC Durlangen II) die Startelf kräftig durch (Bruni, Knödler, Wieckowski und Roelfsema starteten für Enssle, Peischl, Grünauer und Schrauf). Die Weiler-Elf startete wie so oft engagiert und riss das Spiel an sich. Nachdem Bruni in der Vorwoche auf Grund mangelndem Offensivdrang noch auf der Bank saß, überließ er die Defensivaufgaben eines Außenverteidigers gegen Lorch komplett seinen Mitspielern. So konnte er sich bereits in der 10. Minute rechts durchsetzen und per missglücktem Torschuss auf Knödler vorlegen, der die 1:0-Führung erzielte. Bis zur 35. Minute stand Weiler defensiv gut und zeigte zahlreiche ansehnliche Angriffe, die auch noch zum 2:0 durch Knödler und zum 3:0 durch Schneider führten. Wie so oft entwickelte sich die Laune von Hahn indirekt proportional zur Spielstärke des TV Weiler und wie so oft spielt Hahn am besten, wenn er sauer ist. In diesem Fall spielte er einen seiner bei Freund und Feind gefürchteten Schnittstellenbälle so zentral, dass er flach im langen Eck des Tores landete.          
In der Halbzeit wurde dann Schrauf eingewechselt, der nicht lange fackelte und innerhalb von 5 Minuten auf 5:0 erhöhte. In der 75. Minuten konnte dann Franke, einer der vier torgefährlichsten Innenverteidiger des TV Weiler, eine mittelmäßig geschlagene Ecke von Schneider mit einem wuchtigen Kopfball zum 6:0 versenken. Trotz des deutlichen Rückstands steckten die Gäste, deren Moral durchaus beeindruckte, nicht auf, blieben aggressiv und versuchten auch weiterhin ein Tor zu erzielen. Der verdiente Ehrentreffer gelang ihnen dann 10 Minuten vor Ende nach einem schönen Schnittstellenball mit eiskalten Abschluss. Kurz vor Ende konnte Schrauf seiner Joker-Qualitäten noch ein zweites Mal unter Beweis stellen und erzielte den 7:1 Endstand.                
Der TV Weiler bleibt (trotz des regelmäßig spielende Pfeiffers) im 6. Spiel in Folge ungeschlagen und ist damit erster Verfolger von Lindach und Spraitbach.

 

Aufstellung:
Birker – Bruni, Wieckowski, Franke, Pfeiffer – Hahn, Schmid, Hieber, Schneider, Knödler – Roelfsema
(Bank: Peischl, Enssle, Schrauf, Hägele, Dalbudak)

 

Stimmen während des Spiels:  
Schneider: „Hey Leute, ich spiele auch noch mit.“          
Hahn: „Kein Wunder, dass die Lorcher Spieler so klein sind, wenn der Trainer sie bei jedem Spiel ein Kopf kürzer macht.               
Bruni: „Der Janik schlägt die Ecken so gut, dass selbst René treffen kann.“        

2018 von Luis Schleicher

Weiler rückt auf Rang 3 vor!

Von René Franke

Der TV Weiler trat am Sonntag bei der zweiten Garde des FC Durlangen an. Die Viererkette des TV Weiler war von Beginn an sattelfest und verteidigte alle Angriffe der Heimelf souverän.  Auch die im Laufe des Spiels eingewechselten Wieckowski, Bruni und Knödler fügten sich nahtlos in das fehlerlose Defensivspiel des TV Weilers ein. Der FC Durlangen versuchte es abwechselnd mit Kurzpassspiel und Langholz, aber jede noch so kleine Angriffswelle wurde von Peischl & Co verteidigt.

Am Ende erkämpfte sich der TV Weiler im achten Anlauf das erste Spiel ohne Gegentor und ermöglichte damit den souveränen 0:9-Auswärtssieg bei m FC Durlangen II.

 

Aufstellung:
Birker – Enssle, Peischl, Franke, Pfeiffer – Hahn, Schmid, Hieber, Schneider, Grünauer – Schrauf
(Bank: Wieckowski, Roelfsema, Bruni, Dalbudak, Knödler, Maier)

 

Besondere Vorkommnisse:      
Grünauer belohnt sich und die Mannschaft für ein sehr gutes Spiel mit einem Kasten Bier für einen verschossenen Elfmeter.

2018 von Luis Schleicher

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