Spielberichte

Weiler unterliegt Rechberg

Von René Franke

 

Vergangenen Sonntag musste die Weiler-Reserve daheim gegen den TSGV Rechberg antreten. Wobei daheim nicht so richtig zutrifft, da das Spiel auf dem Ausweichplatz in Bettringen stattfinden musste. Zu allem Überfluss herrschten auch noch derartige Personalsorgen vor, dass die Jungs von Anfang an nur zu zehnt angetreten sind. Eigentlich ein typisches Spiel, bei dem niemand sauer ist, wenn es frühzeitig aufgegeben wird. Doch aufgeben scheint ein Wort zu sein, dass die Spieler der Weiler-Reserve nicht kennen. Sie nahmen das Spiel sehr gut an, hatten sogar zwei Großchancen, bevor Rechberg zur glücklichen 0:1-Führung kam. Doch auch in der Folge steckte Weiler nicht auf und konnte nach starker Balleroberung im Mittelfeld zum Ausgleich kommen. Den Ball auf Rechtsaußen nahm Schleicher einmal mit und legte dann ins Zentrum auf Mack auf, der ihn per Direktabnahme wuchtig im Tor platzierte.

In der zweiten Halbzeit gab es direkt nach Wiederanpfiff per Konter den Rückstand für die Weiler-Elf. Auch diesen Nackenschlag schüttelten die Spieler schnell ab und konnten das Spiel in der Folge offen gestalten. In der Schlussviertelstunde schmiss Weiler selbst in Unterzahl nochmal alles nach vorne, konnte sich aber leider nicht belohnen und kassierte noch das 1:3. Kurz vor Ende konnte Diemar noch einen Freistoß in aussichtsreicher Position rausholen, den Kurz direkt verwandelte.

Die Reserve des TV Weiler verliert trotz Moral und Kampfgeist 2:3 gegen den TSGV Rechberg.

 

Aufstellung:

Maier – Preiß, Diemar, Hiller, Giessler – Mack, Schleicher, Hellekes – Kurz, Meles Gezehey

 

 

Im Anschluss verlor der TV Weiler im Duell der ersten Mannschaften nach 1:0-Halbzeitführung noch 2:4, weil der Teamgeist nicht ansatzweise so gut wie der der Reserve-Mannschaft war.

2017 von Luis Schleicher

Weiler auch in Pfahlbronn ungeschlagen!

Von René Franke

 

Durchgängiger Sonnenschein, angenehme Temperaturen und ein Rasen wie ein Teppich konnte den Zuschauern beim 2:2 vom TV Weiler in Pfahlbronn leider nicht geboten werden. Stattdessen sahen sie ein Kampfspiel bei miesen Wetter- und Platzverhältnissen. Die Heimelf kam mit den Gegebenheiten deutlich besser zurecht, ließ Weiler in den ersten 20 Minuten kaum Luft zum atmen, spielte für die Platzverhältnisse einen wirklich ansehnlichen Fußball und kam zu zahlreichen Chancen. So zum Beispiel auch in der 31. Minute als Birker einen Schuss mit größter Mühe nur noch nach vorne zum freistehenden Stürmer der Pfahlbronner abklatschen lassen konnte, der aus 3 Metern nur noch einschieben musste. So stand es nach einer halben Stunde äußerst glücklich 0:1 für Weiler...Für Weiler? Birker hat es mit einer unglaublichen Rettungstat tatsächlich noch geschafft auch den Nachschuss zu entschärfen und mit einem langen Ball zu Roelfsema den Konter einzuleiten. Dieser spielte weiter zu Peischl, der eiskalt verwandelte. Der Treffer gab der Gastmannschaft Selbstvertrauen und verunsicherte die Heimelf. Diese hatte zwar immer noch gefühlte 80% Ballbesitz, der TV Weiler spielte die Konter jetzt aber besser aus und kam so auch zu einigen Chancen (inklusive zwei Situationen, in denen sich Pfahlbronn über einen Elfmeter nicht hätte beschweren können).

Die zweite Halbzeit war für Fußballästheten nur schwer zu ertragen. Beide Mannschaften bolzten platzbedingt die Bälle nur noch nach vorne und versuchten mit viel Kampf und Einsatz irgendwie vors gegnerische Tor zu gelangen. 20 Minuten vor dem Ende erzielte Pfahlbronn per viel diskutierten, aber vertretbaren Elfmeter durch Köngeter den Ausgleich. Dennis Pfeiffer war bei seinem Startelfcomeback der Ball nach einem weiten Einwurf ping-pong-artig an den Unterarm gesprungen. Mit dem Ausgleichstreffer im Rücken machte Pfahlbronn weiter Druck und kam nach einem Steilpass von Hägele, der sich mit seiner Dynamic enorm viel Platz verschafft hatte, zum 2:1 durch Köngeter. Innenverteidiger Franke konnte seine 5 Meter Vorsprung leider nicht zur Verteidigung des Angriffs ausnutzen, weil er diese bereits nach 3 Metern eingebüßt hatte (#schnellneinschnellmuedeja). Eine der großen Stärken des TV Weilers ist es in dieser Saison sich nach Rückschlägen nochmal aufzurappeln. So schmiss die Gastelf in der Schlussviertelstunde nochmal alles nach vorne und kam zum 2:2 nachdem der Pfahlbronner Torwart Jens „ich bin fast so gut wie Neuer“ Möck den Ball an Sascha Schrauf vertendelt hatte. Kurz vor Schluss erzielte Weiler sogar noch einen Treffer durch Knödler, der aber wegen Faulspiel am Torwart nicht gegeben wurde und an diesem Tag auch nur das insgesamte gerechte Unentschieden zerstört hätte.

Der TV Weiler blieb auch im 5. Auswärtsspiel der Saison weiter ungeschlagen, absolvierte mittlerweile 3 Spiele in Folge mit falschen Einwürfen (Timo Hein hatte wieder zugeschlagen) und konnte sich in der Fairnesstabelle mit nur 5 gelben Karten in den letzten 4 Spielen auf dem 14. Platz festsetzen. 

 

Stimmen nach dem Spiel:

Mannschaft: „Kaaaaaaalt!“

2017 von Luis Schleicher

Weiler weiter auf Erfolgskurs!

Von René Franke

 

Der TV Weiler traf am Heimspieltag auf die Sportfreunde aus Lorch und konnte seine Ungeschlagen-Serie fortsetzen. Beide Mannschaften kamen vor allem durch Standards gefährlich vors Tor. Das 1:0 für den TV Weiler fiel dann nach einer Peischl-Ecke, die Innenverteidiger Franke bewusst lächerlich verpasste, um Polat den platzierten Kopfball zu erlauben. Auch Lorch kam nach Freistößen, die der Schiedsrichter für regelkonformen Körpereinsatz sehr gerne beidseitig verteilte, vor allem durch Özyalcin immer wieder gefährlich zum Kopfball. Beide Mannschaften taten sich schwer ein gezieltes Kurzpassspiel aufzuziehen. Symptomatisch dafür war eine Szene in der ersten Halbzeit, in der Hägele (vermutlich wegen mangelhafter Trainingsbeteiligung) einen 8 Meter Volley-Vollspann-Pass von Franke mit der rechten Gesichtshälfte nicht kontrollieren konnte und so dem Gegner den Ballbesitz zu einfach überließ. Das 2:0 für Weiler fiel durch einen Allerweltsschuss von Peischl nach einem einmal aufgesprungenen langen Abschlag durch Birker, der jetzt in der Kategorie "Torbeteiligungen" mit der kompletten Viererkette (Hein, Wieckowski, Franke, Bruni) gleichgezogen ist (jeweils eine).

In der zweiten Halbzeit gewann Lorch deutlich mehr Spielkontrolle, während Weiler sich aufs Kontern beschränkte. In der 73. Minute hatte der eingewechselte Ersatzkeeper von Lorch außerhalb des Sechzehners den Ball mit viel Platz am Fuß. Er beherzte die Zurufe seiner Mitspieler, legte sich den Ball auf seinen starken rechten Fuß und spielte dann einen Weltklassepass zu Weiler, das einmal querlegte und dann per Grätschenschuss durch Flügelspieler Roelfsema das 3:0 erzielte. Dieser nahm das Selbstbewusstsein aus dem erzielten Treffer mit und löste zur Freude seiner Mitspieler alle folgenden Spielsituationen elegant per Hacke. Nachdem noch schnell 2 Bälle zerstört wurden, endete das Spiel mit 3:0 für die Heimelf.

Auf das erste Drittel der Saison zurückblickend kann man sagen, dass es seit dem Platzverweis von "Spieler X" am 4. Spieltag gegen Spraitbach (bis dahin 4 Punkte in 4 Spielen) mit 16 Punkten aus 6 Spielen wirklich gut lief. Um "Spieler X" zu schützen, wird in diesem Bericht nicht erwähnt, dass es sich um Außenverteidiger Dennis Pfeiffer handelt. Der TV Weiler steht mit 20 Punkten aus 10 Spielen derzeit auf dem 4. Tabellenplatz und kann mit dem bisherigen Saisonverlauf absolut zufrieden sein. 

 

Stimmen während und nach dem Spiels:

Daniel Hägele zur tiefstehenden Sonne: "Man sieht ja gar nichts, kein Wunder, dass die so schlecht waren"

Sascha Schrauf zur Diskussion zwischen Roelfsema und Hahn: "Ich finde es gut, dass die Mannschaft auch nach einem 3:0 noch nicht zufrieden ist."

2017 von Luis Schleicher

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