Spielberichte

Weiler weiterhin in Topform!

Sonntag 11.11.2018

Spielbericht 1.Mannschaft / FC Alfdorf – TV Weiler i.d.B. 1:4

(Halbzeit 0:2)

 

Weiler musste beim Auswärtsspiel in Alfdorf auf einige Stammkräfte verzichten. Dennoch konnte Trainer Dalbudak eine schlagkräftige Truppe aufs Feld schicken.

Bereits nach 6 Minuten die Führung für den TVW. Weite Flanke vom linken Flügel, über den Torwart an die Torauslinie, Kopfball zurück auf die Mittelstürmerposition, Tor aus 5m durch R. Enssle.

Trainer Dalbudak, der diesmal von Beginn an als Spieler auflief, markierte dann in der 32. Minute die verdiente 0:2 – Führung.

War Alfdorf in der ersten Hälfte im Angriff äußerst harmlos, änderte sich das Bild nach der Halbzeit schlagartig. Der Gastgeber war nun Willens unbedingt den Anschlusstreffer zu erzielen. Doch der Weilermer Abwehrverbund ließ kein Eindringen in den Strafraum zu.

In der 53. Minute die Vorentscheidung. Schrauf nahm einem Alfdorfer geschickt die Kugel ab, punktgenauer Pass in die Mitte, Dalbudak zum 0:3.

Nur eine Minute später, vollendete Schrauf dann selbst zum 0:4.

In der 77. Minute der Ehrentreffer für Alfdorf. Hier hatte der Unparteiische Mitleid mit der Heimmannschaft. Bei einer undurchsichtigen Situation wurde ein Elfmetergeschenk verteilt.              Tim Oster ließ sich die Chance nicht nehmen und sorgte für den 1:4 Endstand.

Fazit: Weiler kann nicht nur „Fussball spielen“, sondern auch „Fussball arbeiten“.

 

Aufstellung:

Maier, Hiller, Bruni, Wiechkowski, Peischl, Hahn, Enssle R., Schmid, Schrauf, Roelfsema, Dalbudak, Enssle F., Schnierer

 

 

Reserve: TSV Großdeinbach – TV Weiler 3:1 (1:1)

Die Reserve trat beim Tabellenführer in Großdeinbach im Flex-Modus an (9 gegen 9 auf verkleinertem Spielfeld). Die erste Halbzeit war ausgeglichen. Weiler ging nach 30 Minuten durch einen 40 Meter Knaller in den Torwinkel in Führung. Durch einen individuellen Fehler in der Abwehr glich Deinbach noch vor der Pause aus. Nach der Halbzeit zeigte dann der Spitzenreiter seine Klasse. Die Abwehrspieler um Torhüter Nagel mussten ein ums andere Mal prekäre Situationen meistern. Letztendlich gelangen der Heimmannschaft noch 2 Tore, zum verdienten 3:1 Sieg.

 

Aufstellung:

Nagel, Ocker, Schleicher, Hellekes, Hein, Betz, Riedel, Jakob, Gaston, Preiss

2018 von Luis Schleicher

Weiler bleibt auf der Siegerstraße!

Von René Franke

Der TV Weiler startete im Heimspiel gegen den SV Hintersteinenberg enorm ballsicher mit viel Zug zum Tor und konnte sich nach 18 Minuten belohnen als der Gästekeeper eine verunglückte Flanke von Schmid völlig falsch einschätzte. Mit der 1:0 Führung beginnend verlor der TV Weiler zunehmend seine spielerische Linie und glänzte vermehrt mit Fehlpässen und Ballverlusten. Dass die Heimelf dennoch auf 2:0 erhöhen konnte, lag vor allem daran, dass ein harmloser Pass von Wieckowski die Gästeabwehr einfach passieren durfte (in einem Tempo, dass selbst Schrauf ihn verarbeiten konnte). Kurz vor der Halbzeit konnte Schneider in einem zu diesem Zeitpunkt äußerst schlechten B-Liga-Spiel noch auf 3:0 erhöhen.                
In der zweiten Halbzeit kombinierten die Weilener wenig Laufbereitschaft mit teils haarsträubenden individuellen Fehlern verschiedenster Spieler, wodurch die sonst harmlosen Gäste zu 4 Großchancen kamen, von denen sie 3 nutzen konnte. Doch auch die Heimelf konnte ihre qualitative Überlegenheit noch zwei Mal in Tore (Schneider und Schnierer) ummünzen und somit am Ende schon verdient, aber wenig souverän mit 5:3 gewinnen.

 

Aufstellung:
Maier – Enssle, Wieckowski, Franke, Grünauer – Hahn, Schmid, Hieber, Schneider, Roelfsema – Schrauf
(Bank: Nagel, Bruni, Pfeiffer, Schnierer, Dalbudak)

2018 von Luis Schleicher

Weiler marschiert weiter!

Von René Franke

Der TV Weiler bestätigte beim Auswärtsspiel bei TSK Türkgücü so ziemlich alle Klischees, die es über den Amateurfußball so gibt: Torhüter Birker wurde schon beim Blick aus dem Fenster morgens noch krank, Roelfsema wollte eigentlich nicht spielen, weil er am Vortag 8km laufen war, Bruni kam später, weil er noch schaffen musste, Kapitän Peischl konnte auf Grund einer schweren Prellung nicht einmal zuschauen kommen, das Warmmachen fiel auf Grund eines vorher stattfindenden Spiel aus und der A-Jugend-Spieler Enssle wurde mit Rückenproblemen ausgewechselt, während der mit einem Bandscheibenvorfall vorbelastete Wieckowski 90 Minuten Kunstrasen durchhielt.

Der TV Weiler startete stark, erspielte sich zahlreiche Chancen und war nach Ecken brandgefährlich (zu mindestens bis der Stamm-Torhüter von Türkgücü durch einen Feldspieler ersetzt wurde).  Schmid konnte somit verdient einen Fernschuss zur Führung versenken, in Folge derer der TV Weiler etwas den Faden verlor und den Ausgleich hinnehmen musste (Wieckowski verweigerte den Zweikampf). Kurz vor der Halbzeit sorgte Schrauf für die erneute Führung (wie immer mit einer Berührung innerhalb des Fünfmeterraums) bei extrem ekelhaften Wetterbedingungen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde es dann Zeit für den „Daily Peter“: Der sonst gut agierende Torhüter des TV Weiler griff bei einem Fernschuss der Heimelf am Ball vorbei und ermöglichte damit den erneuten Ausgleich. Mitte der zweiten Halbzeit wurde dann Roelfsema als linker Defensiv-Flügelstürmer auf der rechten Seite eingewechselt. Mit diesem genialen Schachzug verwirrte Trainer Dalbudak die Defensive der Heimelf massiv. Der TV Weiler blieb am Ball, spielte weiter mutig nach vorne und belohnte sich durch Treffer von Schneider und Schmid, der ansonsten an diesem Tag beim Passspiel ein wenig am Hahn-Syndrom* litt.

Am Ende gewinnt der TV Weiler gegen eine vor allem mit Langholz agierende Heimelf verdient mit 2:4 und setzt damit seine Serie fort.

 

Aufstellung:
Nagel – Enssle, Wieckowski, Franke, Pfeiffer – Hahn, Schmid, Hieber, Schneider, Grünauer – Schrauf
(Bank: Maier, Bruni, Roelfsema, Dalbudak)

 

Stimmen nach dem Spiel:          
Mannschaft: „Humba, humba humba täterä, täteraaaaaa…“    

*Das Hahnsyndrom beschreibt den Zwang Schnittstellenpässe ein paar Meter zu weit zu spielen.

2018 von Luis Schleicher

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