Spielberichte

Durlangen feiert Meisterschaft gegen Weiler

Von René Franke

Der TV Weiler musste am letzten Spieltag nach 3,5 Wochen Pause beim Tabellenführer in Durlangen antreten und war sich dabei der Bedeutung des Spiels (die Meisterschaft war bis zum letzten Spieltag offen) durchaus bewusst. Dementsprechend engagiert verteidigte die Gastelf in der ersten halben Stunde bis Innenverteidiger Franke eine Flanke von rechts gerade noch mit der Fußspitze im eigenen Tor platzieren konnte und die Aufstiegsfeier des FC Durlangen damit einleitete. In der Folge bestimmte Durlangen das Spiel vollständig und spielte ihre ganze Klasse aus. Hermann war es, der sich auf rechts durchsetzte und den Ball in den Winkel drosch. Kurz darauf wurde es mal wieder Zeit für ein 30-Meter-Tor, welches Sing von der rechten Spielfeldseite erzielte. So ging es mit 3:0 für Durlangen in die Halbzeit.

Halbzeit 2 begann mit einer Flanke über die rechte Abwehrseite, bei der Wieckowski seinen Kopf schildkrötenartig im allerletzten Moment noch wegziehen konnte, so dass der Ball Franke auf den Fuß fiel, der diesen aber auf Grund einer Verletzung (O-Ton Dalbudak: Ein Bienenstich) nicht klären konnte. Spätestens mit dem 4:0 war die Moral gebrochen und der FC Durlangen konnte nach Angriffen über Weilers rechte Verteidigungsseite noch das 5:0, 6:0 und 7:0 erzielen.

Am Ende siegt Durlangen verdient mit 7:0, weil der TV Weiler dem Geschwindigkeitsüberschuss auf der Außenbahn erst mit der Einwechslung von Hiller etwas entgegensetzen konnte und weil Weiler dem FC Durlangen einen Dosenöffner in Eigentorform als Aufstiegsgeschenk mitgebracht hat. Der FC Durlangen wird damit verdient Meister der Kreisliga B. Ob sich Spieler wie Drimus nun einen neuen Verein suchen, weil sie schon immer in Kreisliga-B-Bettwäsche geschlafen haben, ist bisher völlig offen.

 

Aufstellung:

Maier – Hein, Wieckowski, Franke, Bruni – Hahn, Knödler, Hieber, Betz, Schleicher - Schrauf

2018 von Luis Schleicher

Weiler unterliegt Gschwend

Von René Franke

Beim Heimspiel gegen den TSV Gschwend startete der TV Weiler äußerst verhalten und zögerlich. Gschwend übernahm die Kontrolle und schlug einen langen Ball Richtung 5-Meter-Raum, bei dem Birker und Franke die erste Runde „Wer zuerst zum Ball geht, verliert“ spielten. Das Duell endete unentschieden und führte sowohl zum 0:1 für Gschwend als auch zur Verletzung von Torhüter Birker. Nur kurze Zeit später kamen die Gäste nach einem Eckball zu einer hochkarätigen Kopfballchance, die der eingewechselte Maier noch gerade vereiteln konnte. Beim Kampf um den abgeprallten Ball wurde Runde 2 „Wer zuerst zum Ball geht, verliert“ gespielt, so dass der Gschwender Stürmer Papadopoulos nur einschieben musste. In der 37. Minute wussten alle Spieler, Trainer und Zuschauer, dass der Unparteiische völlig zu Unrecht auf Elfmeter für Weiler gepfiffen und damit die Heimelf aufgeweckt hatte: Zunächst verwandelte Hahn den fälligen Elfmeter, dann konnte Weiler den Ball direkt nach dem Anstoß erneut erobern und auf 2:2 stellen und kurz vor der Halbzeit konnte Hieber sogar noch auf 3:2 erhöhen – ein verrückter Spielverlauf und eine völlig unverdiente Halbzeitführung für die Heimelf.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer dann das, was sie in der Rückrunde (Hintersteinenberg, Türkgücü, Alfdorf, Herlikhofen) eigentlich immer zu diesem Zeitpunkt gezeigt bekommen: Hervorragender Angriffsfußball mit Slapstick-Abschlüssen. Der TV Weiler erspielte sich erneut eine Vielzahl an Chancen, mit denen man das Spiel hätte entscheiden müssen, ließ diese liegen und fing dann in der Schlussviertelstunde an zu zittern. Nach zwei weiteren Ecken, bei denen der erste Ball Richtung Tor verhinderte werden konnte, wurden noch die Runden 3 und 4 vom an diesem Sonntag beliebten „Wer zuerst zum Ball geht, verliert“ gespielt, so dass Gschwend zwei weitere Male freistehend einschießen konnte.

Der TV Weiler verliert daher in der Nachspielzeit zu Hause mit 3:4 ein Spiel, in das die Heimelf ohne Schiedsrichterhilfe vermutlich eh nie gefunden hätte.

 

Aufstellung:

Birker – Enssle, Wieckowski, Franke, Knödler – Hahn, Hein, Hieber, Hägele, Bruni - Polat

2018 von Luis Schleicher

Weiler siegt in Alfdorf

Von René Franke

 

Bei Auswärtsspiel des TV Weiler auf dem größten Platz der Liga in Alfdorf sollte nach der Leistung unter der Woche wieder ein anderes Gesicht gezeigt werden. Am Beginn noch etwas nervös wirkend erspielte sich der TV Weiler in Halbzeit eins einige Großchancen, die durch Hieber und Polat zu einer 0:2-Führung genutzt werden konnten. Alfdorf spielte seine guten Ansätze beim letzten Pass äußerst schlecht aus und kam nur zum Anschlusstreffer, weil Knödler so freundlich war den Ball bei einer Abwehraktion im Fünfmeterraum dem Stürmer auf den Fuß zu stoppen. Weiler legte nach (vor allem über Angriffe über die rechte Seite) und konnte noch vor der Halbzeit auf 1:3 erhöhen.

Mit der Führung im Rücken erspielte sich die Gastelf in der zweiten Halbzeit klare Vorteile mit einigen Hochkarätern. Bruni und Hahn einigten sich darauf, dass es sowas wie 100%ige-Chancen sowieso nur ein Mythos sind (beide vergaben alleinstehend vorm Torwart). So blieb Alfdorf bis zum Schluss im Spiel und steckte auch nicht auf. Am Ende gewinnt die Elf mit der weniger schlechten Chancenauswertung 3:1. Der TV Weiler konnte trotz wenig sehenswerter Spiele zuletzt 7 Punkte aus 3 Spielen holen und sich so auf Platz 6 vorarbeiten.

 

Aufstellung:

Maier – Enssle, Wieckowski, Franke, Bruni – Hahn, Pfeiffer, Hieber, Polat, Knödler – Schrauf

Bank: Birker, Hein, Betz

 

Stimmen nach dem Spiel:

René Franke: „Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss. Und ein schlechtes anscheinend auch.“

2018 von Luis Schleicher

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