Spielberichte

Weiler setzt Siegesserie fort!

Von René Franke

Mit einigen Ausfällen gebeutelt (es fehlten Enssle, Pfeiffer, Knödler, Hägele, Grünauer, Schnierer und Hiller) empfing der TV Weiler am Sonntag die zweite Mannschaft des TV Straßdorf. Die Heimelf startete mal wieder mit einem Raketenstart und konnte bereits nach 11 Minuten in Führung gehen. Jannik Schneider hatte versucht einen Eckball direkt zu verwandeln. Nachdem der Ball doppelt Aluminium getroffen hatte, sprang er parallel zur Linie, so dass selbst der aufgerückte Innenverteidiger Franke den Ball nicht mehr am Tor vorbeiköpfen konnte. Schneider protestierte noch lautstark beim Schiedsrichter, dass der Ball bereits vorher im Tor war (so sahen es auch ein Großteil der Mannschaft und Zuschauer). Dies sind allerdings Momente, in denen man UNBEDINGT auf das Können der Schiedsrichter vertrauen muss – das Tor wurde eindeutig von Franke erzielt! In der Folge spielte sich der TV Weiler mal wieder in einen Rausch: Mittelfeldspieler Schmid konnte noch mit zwei prachtvollen Schüssen einnetzen, nachdem sich die Weilerelf schön über die linke Seite durchkombiniert hatten. In der 30. Minute konnte sich dann auch noch der Kugelblitz in die Torjägerliste eintragen, nachdem Roelfsema, der bis auf ein angekündigtes Revanchefoul wieder ein gutes Spiel machte, den Ball quergelegt hatte. Beflügelt von seinem ersten Treffer im Weiler-Trikot führte Franke die Mannschaft dann mit einer 100%igen Passquote (rechts wie links, aber alle zu Straßdorf) in eine schwierige Phase im Spiel. Die letzten 15 Minuten der ersten Halbzeit wurden zunehmend schlechter und der TV Straßdorf kam zu einigen Möglichkeiten.

Zur Halbzeit wechselte Trainer Dalbudak auf der Innenverteidigerposition aus (Franke musste raus, weil er ein ständiger Unruheherd vorm eigenen Sechzehner war) und verhalf Wieckowski damit zu seinem ersten Gegentor der Saison. Bereits nach 4 Minuten der zweiten Halbzeit kam der Gästestürmer Heiman im Sechzehner völlig frei zum Abschluss und schoss harmlos Richtung Torhüter Nagel, der die Beine in höchster Not noch auseinanderriss um den Ball per Tunnel ins Tor fliegen zu lassen. In der Folge ließen die Weilener läuferisch nach und Straßdorf bestimmte das Spiel, das nun auch von einem lauen Spätsommerlüftchen begleitet wurde, ohne zu klaren Chancen zu kommen. In den Schlussminuten konnte sich der Gästetorhüter nochmal auszeichnen, weil er einen Innenrissschuss von Hahn aus dem Winkel fischte.

Am Ende steht ein zu keiner Zeit gefährdeter 4:1 Heimsieg für den TV Weiler, der Aufgrund der zweiten Halbzeit aber recht unzufrieden wirkte.

 

Aufstellung:

Nagel – Hieber, Peischl, Franke, Bruni – Hahn, Schmid, Nagel, Schneider, Roelfsema – Schrauf
(Bank: Birker, Wieckowski, Riedel, Dalbudak)

2018 von Luis Schleicher

Waldhausen gegen Weiler Chancenlos!

Von René Franke

 

Beim Auswärtsspiel des TV Weiler beim TSV Waldhausen war den Gästen von Beginn an anzumerken, dass sie drei Punkte mitnehmen wollten. Bereits nach 10 Minuten hatte der Weilener Sascha „Ailton“ Schrauf nach schöner Vorarbeit von Hieber und Roelfsema zum 0:1 und 0:2 getroffen. Nahezu im direkten Gegenzug fiel dann nach einem Freistoß von der Mittellinie der Anschlusstreffer. Torhüter Nagel nutzt die 10-sekündige Flugzeit des Balles um ihn sicher im eigenen Tor zu bugsieren. Die Gästeelf zeigten sich allerdings völlig unbeeindruckt und erhöhte innerhalb von 10 Minuten um zwei weitere Tore. Auch im weiteren Verlauf erspielte sich der TV Weiler zahlreiche Großchancen, die ein wenig leichtfertig vergeben wurde. Und so wurde es kurz vor der Halbzeit noch Einmal spannend als der Spieler Spengler einen Strafstoß verwandeln konnte. Zunächst hatte Hieber, auf Grund seiner fehlenden Grundschnelligkeit, den Gegenspieler einfach in den Strafraum laufen lassen. Als dieser den Ball dann Richtung Toraus stolperte, hatte sich Peischl längst entschieden ein Zeichen zu setzen und zog dies auch unabhängig von der fehlenden Bedrohung durch.

Motiviert durch den Anschlusstreffer kam Waldhausen mit Messern zwischen den Zähnen aus der Pause und hatte eine 20-minütige Drangphase, in der sie zu einigen guten Chancen kamen, bei denen nur Keeper Nagel und das Aluminium einen weiteren Gegentreffer verhindert haben. Zum Pech der Gäste ließen es sich Schneider und der Weilener Kugelblitz nicht nehmen auch während dieser kritischen Phase jeweils einzulochen. In den letzten 20 Minuten ergab sich Waldhausen dann ihrem Schicksal. Weiler ließ den Ball laufen und Schneider netzte noch 2 weitere Male ein.

Am Ende steht ein hochverdienter 2:8 Auswärtssieg für den TV Weiler, der mit einem etwas kläglichem HUMBA gefeiert wurde.

 

Aufstellung:

Nagel – Enssle, Peischl, Franke, Bruni – Hahn, Schmid, Hieber, Schneider, Roelfsema – Schrauf
(Bank: Birker, Pfeiffer, Nagel, Hägele, Grünauer, Dalbudak)

 

Stimmen der 43. Minute (Peischl verursacht Elfmeter):

Sommo: „Aber Schiri, das ist doch eine gelbe Karte!“

Hieber: „Willst du eine fordern?“

Sommo: „Aber mal ehrlich, das ist doch gelb!“

Hahn: „Willst du eine fordern?“

Sommo: „Ja aber das ist doch wirklich gelb!“

Schiedsrichter: „Da haben Sie ihre gelbe Karte“ (und zeigt sie dem Spieler Sommo)

 

Stimmen nach dem Spiel:

Peter Nagel zum ersten Gegentor: „Die Sonne, der Gegenspieler…mimimimi!“

2018 von Luis Schleicher

Remis auf dem Rechberg

Von René Franke

Bei einem der überaus beliebten Mittwochabend-Spiele trat der TV Weiler zum Nachholspiel beim TSGV Rechberg an. Im Gegensatz zum ersten Termin war dieses Mal auch der Schiedsrichter angetreten, so dass das Spiel tatsächlich stattfinden konnte.

Der TV Weiler übernahm von Beginn an die Kontrolle und konnte mit einem Mittwochsschuss von Philipp Schmid aus 30 Meter in Führung gehen. Den Ausgleich leitete Trainer Dalbudak persönlich ein: Er schob die Viererkette bei einem Abschlag 5 Meter nach vorne um dann zuzusehen wie der Ball über dieselbige hinweg flog. Stürmer Behlke ließ sich die Chance nicht nehmen und erzielte das 1:1, da auch Torhüter Nagel nicht eingreifen wollte. Der TV Weiler ließ sich nicht hängen und spielte weiter attraktiven Fußball nach vorne. Jannik Schneider konnte noch vor der Halbzeit einen Freistoß (Grünauer wurde nach unwiderstehlichem Solo unfair gestoppt) direkt im Tor versenken. Noch vor der Halbzeit wurde der Kapitän der Heimelf mit Gelb-Rot vom Platz gestellt, nachdem er den Ball aus Frust auf den Boden geworfen hatte - ein regelkonformer Platzverweis, der mit etwas Fingerspitzengefühl des Schiedsrichters auch vermieden hätte werden können.

Die zweite Halbzeit gestaltete sich dann für den TV Weiler trotz Überzahl deutlich schwieriger. Die Rechberger gaben Vollgas und ließen trotz Unterzahl zwischen drei und fünf Spielern in der Offensive stehen. Die dadurch entstehenden Räume konnten die Gäste zwar nutzen um sich gut bis zum Sechzehner vorzuarbeiten, dort wurde der letzte Pass aber permanent zu ungenau gespielt. Gleichzeitig war Rechberg permanent gefährlich und konnte per Freistoß, der allerdings haltbar war, noch zum 2:2 ausgleichen.

Am Ende steht ein leistungsgerechtes Unentschieden (ein 5:5 wäre allerdings passender gewesen), das sich vor allem die Rechberger mit einer tollen Mentalität verdient hatten.

 

Aufstellung:

Nagel – Knödler, Enssle, Franke, Bruni – Hahn, Schmid, Hieber, Schneider, Grünauer - Schrauf

2018 von Luis Schleicher

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